Diese Frage würde ich gerne mit einer Gegenfrage beantworten: Warum denn nicht? Ich habe doch erst die Hälfte meines Lebens geschafft und diese Jahre gaben mir ausreichend Erfahrung, finanziellen Hintergrund und Wissen um dieses Abenteuer einzugehen. Ferner ist vermutlich der Zeitpunkt erreicht, zu dem ich mir nicht mehr gerne von Vorgesetzten sagen lassen möchte, was ich zu tun und zu lassen habe.

Ein eindeutiges Nein.

Bei den Fach-Veranstaltungen geht es darum Kunden zu informieren, ihnen auch die Möglichkeit zu geben mit anderen Betroffenen Sachverhalte zu betrachten. Jeder Kunde hat eine für sich spezielle Situation, die nur bis zu einem bestimmten Grad in solch einer Veranstaltung behandelt werden kann. Natürlich kann jeder Besucher danach auf mich zukommen und individuelle Fragen stellen.

Bei anderen Veranstaltungen (Ausstellungen, Lesungen, Vorträgen, etc.) geht es um Wissen, Unterhaltung, Genuss. Wir werden als Ansprechpartner da sein.

Falls Sie uns für einen Vortrag oder eine andere Veranstaltung für Ihr Unternehmen oder Ihren Verein in Anspruch nehmen wollen, so werden wir auch bemüht sein, diese Veranstaltung möglichst neutral abzuhalten.

Aktuell kann ich auf einige nette Menschen zurückgreifen, die mit deren Lebenserfahrung sicher sehr hilfreich sind. Kunden und wir profitieren davon. Dennoch müssen wir schauen, dass junge Leute möglichst viel von diesen Erfahrungen übernehmen können und gleichzeitig aber auch deren modernere Sichtweisen einbringen. Auch werden wir „Älteren“ uns irgendwann zurückziehen und wollen dann in Hände übergeben, die wissen was sie tun. Daher geben wir jungen Menschen Chancen und bilden diese entsprechend aus. Nebenbei hält es uns Fortgeschrittene auch in Schwung.

Mit dem Kauf dieser Bilder wurden Studenten an Hochschulen unterstützt. Das Programm „Semester-Akte“ von Frau Inselmann hat bereits Tradition. Zu sehen sind Studenten und somit zieht sich dies analog zur Jugendförderung oder „junge-Mitarbeiter“ konsequent weiter. Nebenbei bemerkt finde ich die Aufnahmen ausgesprochen schön und nicht anstössig. Habe im Linkverzeichnis extra auch Frau Inselmann mit aufgenommen. Sicher unterscheide ich mich da von anderen Büros, in denen man sich eher bedeckt hält – aber man muss ja nicht jeden Trend oder Nicht-Trend mitmachen. Habe auch großen Wert darauf gelegt ein Gleichgewicht der Geschlechter herzustellen

Nachwievor geht ein grosser Teil der Menschen tagsüber zur Arbeit/Schule/Uni etc. Wenn wir bis 20.30 Uhr geöffnet haben und auch samstags erreichbar sind, so ersparen wir manchen Kunden zu nehmende Urlaubstage. Wir können damit nicht alle Kunden glücklich machen aber doch einen Grossteil.

Es war mir nicht gelungen Räumlichkeiten zu finden oder zu bauen, die alle meine Wünsche unter einen Hut bringen. Die berühmte „eierlegende Wollmilchsau“. So haben wir nun das Service-Center in Laufenburg-Luttingen, was sich in guter Lage befindet. Ausreichend Parkplätze, keine Probleme mit Öffnungszeiten und gut erreichbar. Hier können Sie alle Ihre Anliegen vorbringen oder Unterlagen abgeben/holen. Es ist dort aber kaum möglich mit Kunden diskrete und ungestörte Gespräche in vernünftiger Atmosphäre zu führen. Und spätestens wenn es um Gesundheitsfragen, Vermögensverhältnisse oder komplizierte Sachverhalte geht, ist es wichtig zu wissen, dass wie beim Arzt oder Pfarrer alles nur dort bleibt, wo es sein darf. Daher sind im Beratungs-Center solche Räume entstanden. Auch die Verwaltung der Unternehmen findet so nicht in einem Schaufenster oder Hinterzimmer statt. Es ist möglich Kunden Raummöglichkeiten zu bieten, einen kleinen Veranstaltungsraum selbst zu betreiben und auch einen Wohnunterschlupf für mich selbst zu haben. Die Lage ist trotzdem so, dass der Ort gut erreichbar ist und das Auto auch mühelos Platz findet.

Das ist durchaus eine Variante weltweit persönliche Gespräche führen zu können. Fahrzeiten, Fahrkosten und Fahrrisiken fallen weg, Ökologisch und ökonomisch sehr effizient. Kunden können sich auf geringen Platzbedarf beschränken und so deren Privatsphäre schützen. Auch ein Wegzug muss so nicht automatisch zum Wechsel des Ansprechpartners führen. Es gibt bereits grosse Unternehmen, die eigens dafür Zentren eingerichtet haben. Das scheint mir der richtige Weg als dritter Weg zu Gesprächen vor Ort und Online-Abschluss zu sein.

Wir wollen wirklich zusammen mit dem Kunden arbeiten, d.h. gemeinsam Veranstaltungen durchführen (Kunden als Aussteller, Referenten, Entertainer), auf Kunden-Feedback eingehen (ggfs. Öffnungszeiten anpassen), neue Veranstaltungen ins Leben rufen, angenehme Gesprächsbedingungen schaffen und Prozesse optimieren. Wir wollen aktiv die nächste Generation einbinden. Im Marketing neue Wege gehen (Geburtstagskarten, Newsletter, Veranstaltungen, Kooperationen, etc.). Wir wollen aber nicht überall neue Wege gehen – aber ein Zusammenspiel aus Bewährtem und Neuem kann ein guter Weg sein. Es geht nicht um Gewinn-Maximierung sondern eindeutig um Gewinnung zufriedener Kunden, Schaffung aufregender Arbeitsplätze und Spass für alle Beteiligten. Testen Sie es einfach selber.

Zugegeben – das war schon da und wurde vom Vorgänger mit übernommen. Die Menschen, die es nutzen, gönnen sich jedoch etwas Lebensqualität. Was letztendlich auch Ziel meiner anderen Unternehmungen ist – Schaffung und Sicherung von Lebensqualität. Es sind nette Besucher, die kommen und meist ein Lächeln beim Verlassen im Gesicht haben, was mich freut.

Wenn ich meinen Versicherungskunden anbieten würde, deren Fahrzeuge bei der Zulassungsstelle als Service an-, um- oder abzumelden, so begebe ich mich auf rechtliches Glatteis. Im Vergleich zu anderen Versicherungsbüros wäre dies eine unlautere Wettbewerbsverzerrung. Daher darf diese Dienstleistung nicht kostenfrei erbracht werden und benötigt somit ein eigenes Gewerbe. Damit sich solch ein Gewerbe auch einigermassen rechnet, bieten wir diese Dienste auch Nicht-Versicherungs-Kunden an. Es ist für Kunden aber trotzdem attraktiv, da wir bis zu einem bestimmten Grad schon Unterlagen vorprüfen und unsere Kunden keinen freien Tag für diesen Behördengang in Anspruch nehmen müssen.

Wir suchen gerne Menschen, die uns bei unserer Arbeit und im Vertrieb unterstützen. Fragen Sie einfach nach. Für den Vertrieb gibt es einige gesetzliche Bestimmungen, was auch gut und richtig ist. Je nach Umfang einer möglichen Tätigkeit werden wir passende Ausbildungsmassnahmen zusammenstellen. Menschen, die nebenher oder hauptberuflich etwas bewegen wollen sind herzlich willkommen. Wir versprechen keine unrealistischen Einkünfte – aber Qualifikation und Spass sind realistisch. Schnuppertage sind eine gute Möglichkeit sich das Geschehen einmal anzusehen.

Ich hatte das Glück eine tolle Schul- und Berufsausbildung geniessen zu dürfen. Auch nach der Ausbildung lief die Karriereleiter gut und andere Dinge in meinem Leben ebenfalls (naja nicht alles – aber doch der grösste Teil). Daher sehe ich mich in der Lage und auch irgendwie verpflichtet einen Teil meines Glücks an die Gesellschaft zurück zu geben. Mich bewegen Umweltfragen, Jugend- und Kunstförderung und Bildung. Daher bringe ich mich dort ehrenamtlich und finanziell ein. Das Leben besteht nach meiner Erfahrung aus „Geben und Nehmen“ – Es kommt auf das Gleichgewicht dabei an.

Neben der Erfahrung, dass es sich nur lohnt korrekte und nachhaltige Geschäfte einzugehen, habe ich zwei Lebensmottos. Das erste lautet *Anders als Andere“. Immer wieder fragen Kunden: Warum soll ich bei Ihnen abschliessen und nicht bei einem der anderen? Die Antwort fällt mir leicht, da ich klare Vorstellungen davon habe, was ich anders mache. Der bisherige Erfolg in meinem Leben gab mir recht. Das zweite Motto lautet: „Alles wird gut“. Das ist nicht nur so eine Floskel. Mit dem Altern stellt man fest, dass letztendlich alles richtig war, wie es lief, auch wenn es manchmal sehr lange dauert, bis man es erkennt. Ein früherer Vorstand eines meiner Arbeitgeber sagte einmal: „Zum Optimismus gibt es keine Alternative.“ Ich musste lange darüber nachdenken bis ich erkannt, dass er recht hatte. Leider war wenige Wochen nach diesem Satz seine Beisetzung nach schwerer und langer Erkrankung.

Das war eher eine schwere Entscheidung. Als Ausschliesslichkeitsvermittler habe ich das zu tun, was mir mein Versicherungsunternehmen sagt. Dafür habe ich eine einfache und überschaubare Produktvielfalt und keine besonderen Haftungsrisiken. Ich kann es aber einigen Kunden nicht recht machen, da entweder die Preise oder gar die Produkte nicht passen. Als Mehrfachvermittler ist man weder das eine noch das andere und ständig in einer Art Knautschzone. Als Makler habe ich nun ein hohes Haftungsrisiko und nahezu keine Möglichkeit alle Produkte zu kennen, Aber mein Auftraggeber ist jetzt nicht ein Versicherungsunternehmen sondern der Kunde. Es gilt einzig und allein für ihn die richtige Lösung zu finden. Das verbessert die Glaubwürdigkeit gegenüber Kunden und spornt zu besseren Dienstleistungen an.